Da wir unseren Urlaub weit vor dem Kauf des Motorrades geplant hatten, waren wir also ohne Zweirad im Urlaub unterwegs. Knapp drei Wochen bin ich nicht mehr gefahren, also Grund genug den Sonntag zu nutzen sich mal wieder einzuschwuchteln.
400 Kilometer haben wir im Nahbereich von Graz zurückgelegt.
Gegen 11.30 Uhr waren wir soweit uns mal wieder aufs Motorrad zu setzen. Ohne grosse Routenplnanung fuhren wir erst mal los. Nach 15 Kilometern bei Judendorf-Strassengel flackerte erstmal die Reserveleuchte auf, als erstmal schnell getankt. Dann weiter zum Stübinggraben, der wieder richtig einstimmte zum fahren. Das Wetter war sonnig und trocken. Übers Geistal nach Stallhofen, Köflach und rauf aufs Gaberl. Auf dem Gaberl mal die Aussicht genossen und bei herrlichstem Sonnenschein ein Kaffe getrunken.
Ein bissel mit einem anderen Motorradfahrer gelabert. Als wir uns entschlossen Richtung Soboth zu fahren meinte dieser dann, das er da nicht mehr fahren würde, weil da ewig die Polizei wäre und er immer zahlen müsste. Was und aber nicht davon abhielt dort hin zu fahren.
Also weiter, das Gaberl runter und dann richtung Soboth über das Lavanttal. Viele Biker waren in diese Richtung unterwegs. Die Soboth von der Kärntnerseite hoch macht doch immer wieder Freude, auch wenn man ja eigentlich nur 70 km/h fahren darf. Bei dem kleinen Bikertreff dann mal wieder ein kleines Päuschen für ein Stück Apfelstrudel und ne Zigarette.
Die Soboth gemütlich auf der Steirischen Seite runter, es war nicht eine Öffentliche Radarpistole zu sehen. Weiter in Richtung Deutschlandsberg und dann ein Abstecher über die Weinebene nach Twimberg. Und wieder leuchtet die Reservelampe auf. Um am Sonntag kein Risiko einzugehen erst mal nach Bad St. Leonhard tanken gefahren. Dann wieder nach Twimberg und über den Packsattel nach Köflach.
Da meiner Sozia der Schädel nach 6 Stunden helmtragen weh tut, entscheiden wir uns für den direkten weg über die 70 nach Graz zurück, wo wir dann erstmal was essen gehen.
Treffen ein paar Freunde im Restaurant in Graz und entscheiden uns noch für einen Kaffe im neuen WON.
Gegen 22.00 Uhr sind wir dann zu Hause und haben den Tag mit viel Sonnenschein genossen.