Eigentlich wollte ich gestern schon mal wieder eine Runde mit ein paar Leuten drehen, aber es hatte keiner Zeit. Nur der Andreas Becke hatte sich gemeldet und so haben wir die Tour auf heute verschoben.
So trafen wir uns heute um 11.30 Uhr, am angeblich heissesten Tag in diesem Sommer, beim Mc Donalds in der Wiener Strasse.
Der Andi kam nicht ganz pünktlich und so fuhr ich die Wiener Strasse einige Male auf und ab, damit ich etwas Fahrtwind zur Kühlung hatte. Andi kam dann um 11.40 Uhr und so machten wir uns auf, noch kein genaues Ziel vor Augen, aber das wir mit dem Sübinggraben beginnen wollten stand schon mal fest.
So fuhren wir also gemütlich über Judendorf-Strassengel, Gratwein, Kleinstübing zum Stübinggraben, den wir gemütlich abfuhren. Weiter ging es dann über St. Bartholomä, Stallhofen, Voitberg nach Köflach.
Der Packsattel sollte das nächste Ziel sein. In Pack machten wir dann die erste ausgiebige Kaffeepause, die auch zu trocknen unserer Kleidung diente. Denn wir waren gut durchgeschwitzt.
Die weiter Tour ging dann den Packsattel auf der Kärntnerseite runter. Gleich unten wollte der Andi gleich mal Gas geben, aber er sah noch rechtzeitig die Kieberer und bremste, so das uns eine Strafe erspart blieb.
In Sankt Gertraut machten wir uns dann in Richtung Weinebene auf. Die Baustelle war heute etwas hindelich, aber mit den Zweirädern kamen wir gut durch. Am Alpenvereinshaus machten wir dann wieder eine kleine Zigarettenpause. Die Bäume waren als Schattenspender auch in der Höhe erforderlich, da es verdammt warm war.
Von Der Weinebene ging es dann in Richtung Soboth, wo wir die nächste Begegnung mit der öffentlichen Hand hatten. Ein Gemdarmeriebeamter hatte uns mit einem anderen Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen, da er nicht genau wusste, wer zu schnell gefahren war. Nach Rücksprache mit einem Kolegen per Funk, stellte sich heraus, das wir nicht gemeint waren und so setzten wir unsere Fahrt fort.
And dem kleinen Bikertraff auf der Soboth infiltrierten wir uns einen Eistee und führten den Kaffe vom Pack ab. Da Andi nicht mehr so viel Zeit hatte, entschlossen wir uns über die Dosenbahn zurück nach Graz zu fahren.
Anfangs hatte wir auch auf der Dosenbahn freie Fahrt, bis wir in die Baustelle kamen, wo ein Stau uns zweimal zum abstellen der Motoren zwang.
In Graz angekommen musste ich mir erstmal ein Eis zur Abkühlung reinziehen.
Resümee: Meine Kombi ist wasserfest von aussen ebenso wie von innen.