Ausfahrt 06.07.2004
Datum: Dienstag, 06.Juli. @ 21:00:53 IST
Thema: a.f.m.-ST


Ja, eigentlich sollte es ja nur eine kurze Vormittagsrunde zum Sallagraben werden, die ich mit Jörg Schlager kurzfristig gestern Abend beim Stammtisch absprach.

So traf ich mich also heute um 9.45 Uhr mit Jörg beim Mc Donalds in der Wiener Strasse.



So fuhren wir also wie geplant ganz gemütlich los. Über die Wiener Strasse raus aus Graz, über Judendorf-Strassengel, Sankt Oswald bei Plankenwarth, Stallhofen, Voitsberg nach Köflach um erstmal bei Jörg seinem Reifen den Luftdruck zu korregieren und zu tanken. Dann also über Krenhof zum Sallagraben, den wir mit Genuss 5 Mal auf und abfuhren.,

Dann meldeten sich unsere Mägen und wir gingen in Salla im Gasthaus essen. Wir entschieden uns für das Tagesmenü - Fritatensuppe, Salat, Schweinebraten mit Semmelknödel und eine Mehlspeise - für nur 5,50 EUR.

Mit gefülltem Magen hatte Jörg eigentlich keine Lust mehr weiter zu fahren und so entschieden wir vorerst auf direktem Wege wieder nach Graz zu fahren.

Also wieder über Krenhof nach Köglach, wo wir eigentlich links hätten abbiegen müssen um nach Graz zurück zu fahren, als Jörg sich mit strahlenden Augen rechts einordnete in Richtung Packsattel. Die Ampel stand auf rot und er schaute fragend zu mir herrüber. "Ich immer" - sagte ich  nur und so fuhren wir den Packsattel hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Weil es so schön war, fuhren wir auch die Kärtnerseite gleich zwei mal.

Nach der zweiten Runde stppten wir und ich genehmigte mir eine Zigarette. Jörg fotografierte in der Zwischenzeit seinen Reifen, der bis zur Kante ein gutes Bild machte. Irgendwie war Jörg jetzt doch nicht so nach Abbruch der Tour und so entschieden wir kurzfristig mal zur Soboth zu fahren, da ich das noch nicht kannte.

Also weiter über Twimberg, Wolfsberg, St. Andrä, Lavamünd auf die Soboth. Eigentlich eine wirklich schöne Auffahrt, nur die Beschränkung für Zweiräder auf 70 km/h ist lästig.

Tja, nach der langen schnellen Abfahrt auf der steirischen Seite hatten wir aber irgendwie noch immer nicht genug und fuhren noch über die Weinebene, wo uns ein herrlicher Hagelschauer erwischte, der Jörg die Sicht nahm und ihn bis auf die Knochen durchweichte. Dazu kam auch noch die ewige Baustelle, die bei Nässe nicht gerade ein Fahrvergnügen ist.

Wieder in Twimberg angekommen entschieden wir erst mal weiter nach Bad St. Leonhard zum tanken zu fahren, da meine Reserveleuchte schon eine Weile brannte.

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und wir machten uns wieder auf den Weg über die Pack nach Graz.

Alles in allem waren wir gut 9 Stunden unterwegs und haben nun rund 400 Kilometer mehr auf dem Tacho.







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